Gewinn-Nummern 2014

Georg Bünting ist der 2. „Glück auf“ – Olympiasieger



Im Mai und Juni 2016 veranstalteten wir unser zweites Olympiaschießen, bei dem interessierten Mitgliedern aus allen Gruppen das breite Angebot unseres Vereins im sportlichen Wettkampf näher vorgestellt wird. An sechs Terminen konnten die Sportler unter Anleitung Übungseinheiten mit dem Luftgewehr, der Luftpistole, der Armbrust, dem Sportbogen und wahlweise dem Kleinkaliber- oder Großkalibergewehr absolvieren. Danach wurden jeweils 10 Wettkampfschüsse pro Disziplinen abgegeben.
Mit viel Ehrgeiz kämpften etwa 40 Teilnehmer um den großen Wanderpokal und um die begehrten Medaillen und Gewinne. Zur Sommerpause wurde bei einem Grillabend die Siegerehrung vorgenommen. Jugendsportleiter Manfred Collmann, der die Auswertung vorgenommen hatte, konnte teilweise hervorragende Ergebnisse verkünden.
Unter der gehissten Deutschlandflagge bekam Georg Bünting zur Nationalhymne als Gesamtsieger den Wanderpokal übereicht. Nach Hans-Joachim Mannott ist er der zweite „Glück auf“-Olympiasieger und der Goldmedaillengewinner 2016. Mit dem Gesamtergebnis von  424  Ringen konnte er den Silbermedaillengewinner Göke Göken (417) um 7  Ringe übertrumpfen.   Mit 414 Ringen setzte sich Sven Recknagel gegen Sven Budde (413 Ringe) durch und kassierte dafür die Medaille in Bronze. Den 5. Platz belegte Marcel Schoolmann mit 410 Ringen.  

 

Alle Teilnehmer bekamen fürs Mitmachen einen Gewinn. Die Besten in den Einzeldisziplinen erhielten für ihren Sieg zusätzlich eine Mettwurst. Bester Bogenschütze war Sven Recknagel mit 90 Ringen, gefolgt von Christian Berger (83) und Hans-Hermann Eiben (74). Beim Luftgewehrschießen hatte Johann Ketzler mit 99 Ringen die Nase vorn, mit je 98 Ringen folgten ihm Göke Göken, Gerhard Neubert und Ellen Busker. Mit der Luftpistole erreichte Hans-Joachim Mannott 87 Ringen und sicherte sich den Sieg vor Hanna Janssen (87) und Georg Bünting (86). Richtig absahnen konnte Göke Göken, der mit 97 Ringen bester Armbrustschütze wurde. Er verwies Christan Berger, Renate Branding und Georg Bünting, die je 94 Ringe schossen, auf die folgenden Plätze. Mit 90 Ringen gewann Göke auch das Kleinkaliberschießen. Ihm folgten Sven Budde (90) und Karla Ketzler (89) auf  Platz 2 und 3.

Die allgemeine Resonanz zum Turnier war bei den Teilnehmern und den Sportleitern sehr positiv. Dennoch wird es bei der nächsten  „Glück auf“ – Olympiade, die voraussichtlich im Herbst 2017 stattfinden wird, kleine Veränderungen geben. Es wird eine weitere Schieß-Disziplin aufgenommen, um den Teilnehmern mehr Auswahlmöglichkeiten zu bieten.


Hans-Joachim Mannott     
erster „Glück auf“ Olympia-Sieger
 

         Silber für Marcel Schoolmann - Bronze für Nicole Emken                  

Mit einer, den Zeremonien in Sotschi nachempfundenen, Siegerehrung haben wir am 03. März unsere erste „Glück auf“-Olympiade beendet.

Bei diesem spartenübergreifenden Schießturnier ging es dem Verein in erster Linie darum, die Kontakte zwischen den Sparten zu vertiefen und den Sportgruppen und passiven Mitgliedern alle, im Middelser Schießsportzentrum möglichen Disziplinen näher vorzustellen. Die großkalibrigen Waffen wurden aus dem Turnier ausgeklammert, können jedoch nach Vereinbarung mit dem Spartenleiter Harald Julius gerne vorgestellt werden. Geschossen wurde mit der Armbrust, dem Sportbogen, dem Luftgewehr, der Luftpistole und dem Kleinkalibergewehr. Bevor 10 Wettkampfschüsse pro Disziplin abgegeben werden mussten, konnte zunächst unter Anleitung ausgiebig geübt werden. Dafür standen 7 Termine im Januar und Februar zur Verfürung. 43 Teilnehmer meldeten sich zu dem Turnier an und entdeckten teilweise viel Spaß beim Training mit den bisher fremden Sportgeräten.

Zur Siegerehrung am Rosenmontag hatte Jugendsportleiter Manfred Collmann alle Ergebnisse ausgewertet. Mit Gewinnen in Form einer großen Wurstauswahl von der Fleischerei Oldewurtel, Buhafe wurden zunächst die platzierten Teilnehmer fürs Mitmachen belohnt. 

Die Spannung bei den Akteuren stieg, als die fünf Besten zum Siegertreppchen geleitet wurden. Denkbar knapp wurde der 4. Platz umkämpft. Das passive Mitglied  Andreas Wilken konnte sich mit insgesamt 416 Ringen knapp gegen Udo Große (Bogen-Sparte) durchsetzen, der ebenfalls 416 Ringen erreichte und den 5. Platz einnahm.

Mit der Bronze-Medaille konnte der Vorsitzende Martin Heuermann die Juniorenschützin Nicole Emken (LG-Sparte) für 418 erreichte Ringe ehren. Die Silbermedaille ging an den Bogenschützen Marcel Schoolmann, der 430 Ringe auf seiner Startkarte verbuchen konnte. Unter großem Beifall wurde das Allroundtalent Hans-Joachim Mannott die Goldmedaille verliehen. Für sein Ergebnis von 438 Ringen bekam er außerdem den Wanderpokal, der von Karla und Johann Ketzler gestiftet wurde, überreicht. Statt über Blumen durften sich die Sieger außerdem über ein Wurst- und Schinken-Präsent freuen.

Für die Besten in den Einzeldisziplinen gab es zusätzlich eine Mettwurst. Mit 96 Ringen wurde Änne Wilken beste Armbrustschützin. Gerhard Neubert war in den beiden Disziplinen Luftgewehr (99 Ringe) und Kleinkalibergewehr (93 Ringe) siegreich. Bester Luftpistolenschütze war Hans Schütte mit 96 Ringen. Hinrich Raveling erreichte mit 97 Ringen das beste Ergebnis mit dem Bogen.

Bei der anschließenden Feier im "Schacht 5" wurde beim Rosenmontagsimbiss mit Berlinern und Würstchen viel über die neuen Erkenntnisse in den fremden Disziplinen gefachsimpelt. Auch wenn die Teilnehmerzahl etwas enttäuschend war, wurde das Turnier von den Organisatoren und Teilnehmern sehr positiv bewertet und soll auf jeden Fall wiederholt werden.